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Antidiskriminierung

 

Diskriminierung (aus dem Lateinischen) bedeutet ursprünglich nur "Unterscheidung". Im Laufe der Zeit hat das Wort einen Bedeutungswandel erfahren und bezeichnet nun "unterscheiden und diesen Unterschied bewerten". Aufgrund willkürlicher Merkmale (zu denen die Diversitätsdimensionen: Alter, Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Religion und Behinderung gehören) werden Grenzen zwischen den Menschen gezogen und die Unterschiede (von der mächtigeren Gruppe) gewertet.

Mit Diskriminierung bezeichnet man Verhalten, Haltungen, Regeln oder Handlungen, die auf vorurteilsbehaftetem Denken beruhen und/oder persönliche Vorteile bringen. Diskriminierungen geschehen aber auch oft unbewusst bzw. ohne bewusste Schädigungsabsicht

Diskriminierung ist auf der institutionellen Ebene die Verweigerung von Gleichberechtigung, Gerechtigkeit und fairer Behandlung auf vielen Gebieten, wie Arbeitsmarkt, Wohnungssuche und politische Partizipation; auf der persönlichen Ebene z.B. abwertende Behandlung, Ausbeutung und/oder Demütigung. Diskriminierendes Verhalten kann zu Täter-Opfer-Strukturen führen (Mobbing/Bullying).

In Workshops und Seminaren zum Themenbereich Diskriminierung können:

  • die TeilnehmerInnen sensibilisiert werden, Diskriminierungen überhaupt wahrzunehmen,
  • gemeinsam Strategien gegen Diskriminierungen erarbeitet werden
  • oder auch Informationen über die diesbezügliche rechtliche Situation vermittelt werden.